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Gefühlschaos (eine Deutsch-Hausaufgabe)

Ich bin nicht der große Schreiber und ich rede nicht gerne von mir oder meinen Gefühlen. Und genau deswegen, wird dieser Aufsatz eine große Herausforderung für mich werden.

Als es vor zwei Wochen hieß, dass wir vorerst Unterricht von Zuhause aus machen müssen, sah ich dies erst als witzig. Doch schnell haben mich meine Eltern auf den Boden der tatsachen geholt.

Meine Eltern haben mir erklärt um was es bei diesem Corona- Virus geht. Am Anfang der Pandemie hieß es, dass ältere Menschen und Menschen mit vorerkrankung besonders gefährdet sind. Zuerst konnte ich mit dieser Aussage nicht viel anfangen. Doch um so länger ich darüber nachdachte,um so mehr spürte ich eine große angst. Da mein Papa und mein Opa Asthmatiker sind.

Meine Mama hat mir erklährt, das wir erstmal nicht Oma und Opa besuchen dürfen, weil der Virus sehr ansteckend ist. Ich war sehr traurig und enttäuscht darüber.

Mein Papa hatte die Idee über Skype in Kontakt zu bleiben. So können meine Schwester und ich jeden Tag mit Oma und Opa telefonieren und können uns dabei sogar sehen.

Auch dürfen wir uns vorerst nicht mit Freunden treffen. Dieser Gedanke, diese Regel hat mich anfangs doch sehr wütend gemacht. Denn was sollen wir denn jetzt den ganzen Tag machen? Doch meine Eltern haben mir erklärt, dass wir jetzt erstmal mehr Zeit für uns haben. Wir kochen gemeinsam, spielen Spiele oder fahren alle zwei Tage in den Wald und gehen spazieren.

Im Moment haben wir soviele Einschränkungen, an die wir uns alle halten müssen. Um so mehr sich die Leute daran halten, desto mehr besteht die Hoffnung das der Corona - Virus sich nicht so schnell ausbreitet wie in Italien.

Ich persönlich finde es schön, dass meine Eltern Zuhause sind. Und wir gemeinsam immer wieder Ideen finden, die uns Spaß machen.

Meine Eltern helfen mir täglich bei den Hausaufgaben und das ich den Überblick behalte. Dennoch freue ich mich auf meinen "ersten Schultag" wieder.

Mein Papa und ich machen alle zwei Tage Training auf dem Trimm-dich-Pfad und zusätzlich joggen wir eine Stunde. Es ist gerade jetzt wichtig sich gesund zu ernähren und sich viel zu bewegen an der frischen Luft.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Was uns noch erwartet und wie sich das ganze entwickelt. Ich bin voller Hoffnung.

Vielen Dank für den Einblick in die Gefühlswelt eines unserer Schüler. 

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